Distanzlernen an der EBS

 

Organisation & Kommunikation

1) Rahmenbedingungen & Datenschutz

An der EBS wird seit März 2020 die Sdui-App von Lehrkräften, Eltern und Schüler*innen zur Planung und Durchführung von Distanzlernen genutzt.

Die Videoplattform „WebEx“ wird zur Unterstützung des Distanzlernens genutzt.

Nach der Evaluation ist die Mehrheit der Schüler*innen an der EBS mit den nötigen Endgeräten ausgestattet.

2) Lehrkräfte und Lernende, die ständig oder zeitweise nicht am Präsenzunterricht teilnehmen

  • Lehrkräfte, die nicht in der Schule unterrichten, stellen Material bereit, geben regelmäßig Feedback und bieten den Schüler*innen einzeln oder in Kleingruppen Sprechstunden per Sdui-Chat oder Videokonferenz an. Auch telefonische Sprechstunden sind möglich.
  • Schüler*innen, die nicht am Unterricht teilnehmen können, werden von den Klassenteams mit geeignetem Material versorgt.

3) Kommunikation im Kollegium

  • In den Klassen / Diff-Kursen wird auf eine ausgewogene Mischung von synchroner (Videokonferenzen, Chat) und asynchroner Kommunikation (E-Mail) geachtet, um alle Schüler*innen erreichen zu können.
  • Die Lehrkräfte entwickeln Unterrichtsmaterial (klassenübergreifend für eine Stufe). Das Material kann in allen Klassen einer Stufe eingesetzt werden. Diese werden dann über die Sdui-Cloud den Schüler*innen zur Verfügung gestellt.
  • Abhängig von dem Distanzlernen-Szenario werden nach Bedarf Klassenkonferenzen / Stufenkonferenzen einberufen, um Absprachen zu treffen.

4) Kommunikation der Lehrkräfte mit Eltern & Schüler*innen

  • In Präsenzphasen wird die Kommunikation über Sdui regelmäßig eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Schüler*innen bei einem Lockdown mit den Materialien in der Sdui-Cloud arbeiten können.
  • In Distanzphasen erfolgt die Kommunikation mit den Schüler*innen über Sdui, d.h. Feedback per Chat-Kommentar, Feedback durch Kommentare in pdf-Dateien, Videokonferenzen über WebEx. Die Kommunikation per Telefon oder Mail kann unterstützend hinzukommen.
  • Die Schüler*innen erhalten jede Woche Arbeitsaufträge, die sie bis Montagmorgen Insbesondere in einstündigen Fächern sind auch Arbeitspläne über mehrere Wochen denkbar.
  • Die Schüler*innen erhalten in der Woche nach ihrer Abgabe ein Feedback der Lehrkraft.
  • Die Schüler*innen treffen sich einmal pro Woche mit der Klassenleitung in einer Videokonferenz von ca. 30 Minuten, falls die Beteiligten hierzu bereit sind.
  • Ansprechpartner*innen der Schüler*innen sind die Klassenleitungen sowie die Fachlehrer*innen. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Anfrage aufgrund der Menge an Anfragen zeitnah beantwortet werden kann. Darüber hinaus sind Ruhezeiten (z.B. Wochenende, abends) einzuhalten.
  • Elternabende können in Distanzphasen per Videokonferenz abgehalten werden. Dieses ist auch seitens der Lehrkraft freiwillig.
  • Wichtige Informationen werden von der Schulleitung per Sdui-Nachricht über die Klassenlehrer*innen oder und auf der Homepage kommuniziert.
  • Die Klassenlehrer*innen versorgen ihre Schüler*innen optional mit einer Checkliste für das Distanzlernen auf der Passwörter und weitere Hinweise der Lehrkraft zum Lernen zuhause (Einrichten eines Arbeitsplatzes, feste Arbeitszeiten wie in Präsenzphasen,…) vermerkt sind.

Planung und Durchführung von Unterricht im Distanzlernen / Hybridlernen

5) Stundenpläne in Distanzphasen

  • In Phasen des Distanzlernens gilt für die Organisation der Videocalls der herkömmliche Stundenplan. Zeiten in denen die Schüler ein bestimmtes Fach im Präsenzunterricht haben, sind im Distanzlernen für Videokonferenzen in dem entsprechenden Fach geblockt.
  • Richtlinien für den Umfang von Videocalls (keine Verbindlichkeit)
  1. In den Hauptfächern werden in den im Stundenplan vorgesehenen Stunden 1- 2 Videokonferenzen pro Woche abgehalten (45 – 60 Minuten).
  2. In den Nebenfächern wird einmal in 2 Wochen eine Videokonferenz abgehalten.
  3. Bei Beratungsbedarf werden Videokonferenzen oder Chats für Kleingruppen oder einzelne Schüler*innen angeboten (Sprechstunden).
  • Da es in der häuslichen Situation aller Teilnehmer*innen zu technischen Problemen kommen kann, werden ergänzend Chats oder asynchrone Kommunikationsformen (z.B. E-Mails) angeboten.
  • Das Einwählen in den Klassen-/Kursraum (sofern nicht anders vereinbart) zu den U-Zeiten ist (bis auf begründete Ausnahmen) verpflichtend. Die Lehrkraft kann die Anwesenheit einsehen und überprüft diese. Das Einschalten der Video-Funktion ist freiwillig.
  • Schüler*innen, die nicht an einer Videokonferenz teilnehmen können, werden durch ihre Peers unterstützt. Falls möglich, sind sie während der Konferenz über die Mitteilungsfunktion von Sdui erreichbar.
  • Für das Eintreten von Situationen, in denen einzelne oder alle Schüler von zuhause aus lernen, sollten Lernpartnerschaften durch den Klassenlehrer festgelegt werden. Dieser bestimmt Gruppen mit ca. 4 Schülern, möglichst heterogen bzgl. Heimausstattung und Leistungsniveau. Diese unterstützen und informieren sich, falls ein Schüler aus den oben genannten Gründen etwas versäumt hat.

6) Vorgaben für die Erstellung von Arbeitsmaterial und die Abgabe von Lösungen

Lehrkräfte:

  • Upload Wochenpläne: Bis Montag für die kommende Woche.
  • Abgabe: Bis Montag der folgenden Kalenderwoche, bei Langzeitaufgaben sind auch fristen von mehreren Wochen möglich.
  • Arbeitsblätter / Wochenpläne werden in der Regel als pdf-Datei hochgeladen und einheitlich benannt.
  • Die Benennung sollte die Kalenderwoche oder Datum / Fach / Kurs oder Klasse / Thema / Lehrerkürzel enthalten sein.

Beispiel:

2020-08-26_M_8c_LineareGleichungen_BIE

  • In Nebenfächern kann Material für 2 Wochen hochgeladen werden.
  • Lehrkräfte achten auf Plattformunabhängigkeit des Materials
  • Audiodateien und Filme, werden per Link eingebunden.

Schüler*innen:

  • Abgaben der Schüler*innen über Sdui: „kleine“ Fotos & pdf-Dateien. Der Dateiname sollte möglichst den oben genannten Vorgaben entsprechen, statt des Lehrerkürzels jedoch den Namen des Schülers.

7) Methodische Vorgaben und Nutzung der (Sdui-)Funktionen

  • Lehrkräfte geben den Schüler*innen regelmäßig Gelegenheit, ihre Arbeitsergebnisse einzureichen.
  • Lehrkräfte nutzen regelmäßig Chat-, Mitteilungs-, Audio- und Videofunktionen

8) Kombinationen von Distanz- und Präsenzphasen

Szenario I: Teile einer Klasse / Stufe / des Kollegiums sind im Distanzlernen

  • Material liegt in Sdui und vor Ort ausgedruckt vor.
  • Peer-to-Peer-Konzept!
  • Vorwiegend Wochenpläne & direkte Instruktion
  • Die Klassenleitung informiert die Eltern / Schüler*innen per Mail / Videokonferenz / Sdui.

Szenario II: Eine Klasse / Stufe und alle Lehrkräfte dieser Gruppe sind in Quarantäne

  • Die Lehrkraft, die von zuhause aus unterrichtet, kann die Lerngruppe, die zuhause lernt, per Sdui versorgen. Der Unterricht dieser Lehrkraft in der Schule wird – falls möglich – vertreten, sofern genügend Lehrkräfte im Haus verfügbar sind. Die unterrichtende Lehrkraft kann über eine Videokonferenz durch die Vertretungslehrkraft oder per Audio eingebunden werden.

Sind zu wenig Lehrkräfte / keine Externe für Aufsichten verfügbar, findet auch für andere Schüler*innen Homeschooling statt (Anteil nicht vorhersagbar).

Szenario III: Arbeiten in verkleinerten Lerngruppen

  • Wochenplan-Arbeit
  • Zentrale Unterrichtsphasen (Einführung / Sicherung / Reflektion) können per Videokonferenz übertragen werden.

9) Bewertung von Leistungen in Distanzphasen

  • Erwartet wird eine selbstständige, intensive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten, z.B. eine Lösung, die Beschreibung der inhaltlichen Probleme, die bei einem Lösungsversuch aufgetreten sind, was wurde unternommen, um die Schwierigkeiten zu überwinden.
  • Nicht abgegebene Aufgaben werden negativ bewertet.
  • In der auf eine Distanzphase folgende Präsenzphase können Lernerfolgskontrollen zu dem bearbeiteten Unterrichtsstoff durchgeführt werden, die bewertet werden.
  • Alle Leistungen können bewertet werden.

10) Fortbildungsplanung

  • Geplant ist ein pädagogischer Tag zum Thema Digitales Lernen; unter anderem werden hier die Richtlinien zur Bewertung evaluiert und überarbeitet.

Im Mittelpunkt steht die Fragestellung: Wie setzt man die zentralen Tiefenstrukturdimensionen kognitiver Aktivierung und konstruktive Unterstützung im Distanzlernen um.

11) Ausstattungsplanung

  • Anträge für weitere iPads zur Ausleihe an Schüler*innen werden beantragt.

12) Zukunftsplanung

  • Die Einführung der Lernplattform MS-Teams ist in Planung und wird sdui, sobald sie verfügbar ist, ersetzen.
  • Die Schüler sind bei der Lernplattform Anton angemeldet. In den hier vertretenen Fächern können von den jeweiligen Fachlehrern regelmäßig relevante Inhalte an die Schüler weitergegeben und der Lernfortschritt durch die Lehrkraft analysiert werden.

13) Evaluation

  • Der Distanzunterricht wird regelmäßig in allen Klassen evaluiert. Die Auswertung der Evaluation wird auf der Webseite veröffentlicht.

„Distanzlernen an der EBS“ als pdf-Dokument

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